Feb 2012

Wenn man Safari nicht mehr mag

chrome
Manchmal nervt ein Programm wegen Trägheit und Aufhängern so sehr, das man sich neu orientieren möchte. Als Möglichkeit bietet sich bei Safaris Schlafmützenverhalten nur einer der zurzeit schnellsten Browser an: Google Chrome. Nach Test von ZDnet ist Chrome der Browser mit der geringsten Speicher- und CPU-Belastung. In den vielen der letzten Vergleichstests (Benchmarks) schnitt im Verstehen von modernem HTML, Java und CSS wie auch in Geschwindigkeit der schlanke Chrome (die Entwicklerversion heißt Chromium) überragend ab. Ein Grund ihn mal einzusetzen und auch unter Wohlfühlaspekten einzusetzen.

Zuerst einmal ein Willkommensbildschirm zum Einrichten. Gut wenn man eine Googlemail-Adresse hat.

chrome_willkommen

Der Import vorhandener Lesezeichen empfiehlt sich, zumal Google anbietet, die Lesezeichen auch auf anderen Rechnern synchron zu halten.
Sehr schön sind die Erweiterungen, die einem angeboten werden.

chrome_erweiterungenfeld

Die wichtigsten nisten sich rechts oben in der Browserleiste ein, und daselbst unter dem Werkzeugsymbol findet sich allerlei Nützliches. Ich persönlich nutze 1Password, Adblocker, Firebug (Code der Seite lesen), Googlemail und Evernote (für Notizen).

chrome_werkzeug

Zu guter Letzt habe ich mir als Startseite noch meine persönliche Googleseite eingerichtet. Selbige erreicht man unter
http://www.google.de/ig wo man, nach dem Einloggen, mit Gadgets seine Info-Startseite gestalten kann.

igoogle-startseite



Der neue VLC-Player

VLC_new_logo
Sehr überarbeitet und aufgeräumt kommt der neue VLC-Player, der Alleskönner für Abspielformate, mit seiner Version 2.0 daher.
Gegenüber der 1er-Version sind seine Bedienelemente in einer Zeile unterhalb des Bildes integriert. Auch an das Vollfenster für den Löwen ist, wie man unten rechts sieht, gedacht worden.

vlc2

Öffnet man den VLC-Player in leerem Zustand, gibt sich folgendes Bild:


vlc2leer

Vor allem der Bereich Internet mit Radio, freier (Jamendo)Musik etc. bietet allerlei Vielfalt und Abwechslung.

Kleiner Fehler der frisch veröffentlichten Version: er stürzt gerne einmal ab, zum Beispiel beim Beenden. Doch das ist kein wahrer Hinderungsgrund. Über die abgeschickten Fehlerberichte kann man dazu beitragen, dass die "Käfer" (=bugs) mit den nächsten Versionen ausgemerzt werden können.


Herunterladen: VideoLAN - VLC 2.0 Twoflower

Berglöwe (= 10.8)

Noch gar nicht so lang auf dem Markt, überholt sich der Löwe (Lion 10.7) schon wieder selbst. Ein Berglöwe, wie er vorab genannt wird, ist im Ansprung.

os-mountainlion-screen

Die Marketingabteilung bei Apple meinte, es gäbe so viele Neuerungen und Weiterentwicklungen im Hause Apple, dass man nicht wieder so lange warten wolle, um sie auf den Markt zu bringen.
Bei Heise-de wird aber auch erwähnt, das Erscheinen des neuen Betriebssystems 10.8 zum Sommer 2012 hat auch zu tun mit der Einführung von Windows 8.

Neuerungen unter anderem:
Verbesserungen mit iCloud - Messages (gibt’s schon als Beta) - Reminders (Erinnerungen, quasi To-Do-Listen) - Notizen (siehe iPhone) - Benachrichtigungen (siehe iPhone) und weiteres.
(Lesestoff hier)
Die Verknüpfung und Synchronisierung zwischen den iOS-Geräten und dem Mac wird damit noch mehr festgezurrt. Ein Video mit ein paar Neuerungen ist hier zu finden.
Neu wird jedenfalls auch sein, dass Software-Aktualisierungen aus dem Apfelhause in Zukunft über den Appstore laufen werden.

Gatekeeper
nennt sich ein neues Sicherheitstor, mit dem bestimmt werden kann, welche Anwendungen überhaupt geladen werden können - nur aus dem Appstore, oder alle wie jetzt.

Was ist ein Mountainlion?
Nach Auskunft von Wikipedia, handelt es sich beim Berglöwen um einen Felis concolor, auch Silberlöwe oder Kuguar genannt. Und das bedeutet nichts weiter als PUMA. (Wikipedia) Und genauso, nämlich Puma, hieß bereits das Betriebssystem 10.1 - aber es handelt sich bei 10.8 wohl eher um einen Arbeitstitel.

Passt meiner noch?
Auf TUAW ist eine Liste von Rechnern zu finden, auf denen der Berglöwe nicht mehr laufen wird. Leselink

One more thing...
daschauher

Nachrichten: eine Beta von iMessages

nachrichten-logo
Bekannt von iPhone und iPad ist Messages als Beta jetzt für Lion (10.7) erschienen. Es heißt in der deutschen Version Nachrichten und kann kostenlose Notizen, Fotos und Videos und und und verschicken.

Das Programm ist eine Beta-Version, läuft aber bereits auf Deutsch. Die Endversion kommt mit dem Berglöwen (Arbeitstitel von 10.8, Mountain Lion). Der bisherige iChat-Account wird gleich mit übernommen. Den Me.com-Zugang muss man beim Installieren eingeben.

Herunterladen hier.

imessage1

iMessage2

Den CD-Finder gibt's nicht mehr.

Der gute alte CD Finder ist verschwunden. Lange lange Zeit hat er als treuer Begleiter unsere Sicherungs- und sonstige CD-Sammlung katalogisiert und das Auffinden älterer Datenbestände beschleunigt.
cdfinderlogo     neofinderlogo
Doch die Zeiten der CDs sind, das war Norbert Doerner, dem Entwickler des Programms klar, etwas überholt. Das Programm wurde komplett neu geschrieben und heißt nun:
NEOFINDER 6.0
neofinderscreenshot
Beim Update werden die bisherigen Kataloge übernommen. Rechts unten sieht man eine Karte: eingebaut wurde die Möglichkeit GPS-Daten und Orte zuzuordnen und mit klaren Tags zu versehen, was bei Fotos durchaus Sinn macht. Suche mir alle erfassten Fotos zum Thema Peking oder Ostvorstadt zum Beispiel. Obwohl das nachträgliche Kennzeichnen alles Fotos seit Beginn des Archivs dermaßen viel Arbeit machen würde, dass man es sich schon noch dreimal überlegen muss.

Wer neu kauft, wird 29 Euro bezahlen, die Aktualisierung vom CDFinder schlägt mit 19,90 Euro zu Buche.
Link: http://www.cdfinder.de/de/de/news_files/introducing_neoFinder_6.html

Andreas Zeitler hat auf www.macosxscreencasts.de eine Kurzvorstellung als Video veröffentlicht. Sehenswert.
Video-Link

Besser aber ist, die macosscreencast-Filme auf iTunes im Podcast zu buchen, da es regelmäßig Neuvorstellungen, Besprechungen und (Kurz)Tutorial zu Software gibt.
Über iTunes anschauen oder abonnieren.


Was ist eigentlich eine Morcke?

Eine Morcke kennt jeder. Aus dem Supermarkt. Präzise gesagt handelt es sich um einen Kassenwarenlaufbandartikeltrennkunststoffmehrkantstab.
morcke

Manch einer nennt ihn einfach Kundentrenner. Das ist falsch. Denn kein Kunde wird getrennt. Artikeltrenner ist auch nicht genau genug, denn als Kunde trennt man ja nicht seinen Joghurt vom Quark und vom Klopapier.

Bekannt ist der drei- oder viereckige, meist mit Werbung versehene Stecken auch als „Rentnerberuhiger“.

Also beim nächsten Mal an der Kasse: Ohrhörer vom iPhone raus und zum vor dir oder hinter dir Wartenden sagen: „Geben Sie mir mal ne Morcke?“ Sagt der „Hä??“, antwortest du: „Na, halt den Kassenwarenlaufbandartikeltrennkunststoffmehrkantstab!“